Vom 22.11.2011
Olaf Cunitz leidet unter totalem Realitätsverlust
„Die Aussagen im Interview in der FR von Herr Cunitz vom 22.11.2011 sind an Scheinheiligkeit nicht mehr zu übertreffen“ so Nicole Fontaine, stellvertretende Vorsitzende der FAG-Wählergemeinschaft. „Jetzt, nachdem die Bürger mit der brutalen Realität des Flughafenausbaus konfrontiert sind und sich laut Protest breit macht, versucht er sich dreist mit absurden Behauptungen an die Spitze der Bewegung zu setzen“ so Fontaine weiter. Die Grünen waren in Frankfurt nie Teil des Protests, sondern Teil der Regierung und haben 10 Jahre aus Rücksicht auf den CDU-Koalitionspartner keinen Finger gerührt.“ Mit welchem Antrag haben sie denn bewirkt, dass Frankfurt gegen den Ausbau klagt und zwar gegen den Ausbau insgesamt und nicht nur für ein Nachtflugverbot?“ fragt Ursula Fechter, langjährige Stadträtin der FAG „ Wir sind letztlich sogar vor Gericht gezogen“ so O-Ton Herr Cunitz. „ „Die Wahrheit ist, dass von den Grünen 10 Jahre lang, kein einziger Antrag gegen den Ausbau gestellt wurde. Diese Anträge kamen ausschließlich von der FAG und von gemeinsamen Anträgen der FAG mit der SPD“, so Fechter weiter. „Daß der Historiker Cunitz hier Geschichtsklitterung betreibt, ist ein Hohn.“ empört sich der ehemalige FAG-Stadtverordnete Achim Fey „ Das dient doch ausschließlich wahltaktischen Manövern im Rahmen der bevorstehenden OB-Wahl.“. “ Die wenigen Reden in der Stadtverordnetenversammlung zum Flughafenausbau waren reine Lippenbekenntnisse. Wer gesehen hat, wie Herr Cunitz mit den Augen gerollt hat, wenn Martina Feldmayer, eine ihrer sporadischen Reden gehalten hat, weiß, was Sache ist.“ Im Gegensatz zu den hessischen Grünen haben die Grünen in Frankfurt ihre Wähler im Stich gelassen. Eine beliebte Methode der Frankfurter Grünen, erst nichts zu tun und sich dann an die Spitze der Bewegung zu setzen. So war es bei dem Atomausstieg, als die Grünen Anträge zur Schließung von Biblis A zusammen mit CDU und FDP abgelehnt haben, um dann aber Schweigemärsche zu organisieren und so versuchen sie es nun mit dem Flughafenausbau. „ Das werden ihnen aber die lärmgeplagten Bürger Frankfurts nicht abnehmen,“ so Fontaine abschließend.

