PRESSEERKLÄRUNG DER OBERBÜRGERMEISTERKANDIDATIN
DR. URSULA FECHTER
Umfrage zur Akzeptanz von Fraport nicht glaubwürdig
In dem jetzt bekannt gewordenen Vorabergebnis einer „repräsentativen“ Umfrage des Bonner Instituts für Markt- und Politikforschung DIMAP zeigt sich eine hohe Akzeptanz der Bürger zum Frankfurter Flughafen und zu seiner Funktion als Drehkreuz und seiner Wichtigkeit für die Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet. Dieses Ergebnis muss nicht verwundern, wenn man die Konzeption der Umfrage und die Art der Fragen kennt:
Es gibt Fragen, bei denen man keine Chance auf die Beantwortung hat. Ein Paradebeispiel, das der ehemalige Ministerpräsident Koch immer gerne gebracht hat, ist die Frage: „Schlagen Sie Ihre Frau immer noch?“ Dieser Methode hat sich jetzt offensichtlich Fraport bedient.. DIMAP machte in den letzten Tagen eine Telefonumfrage, die überwiegend aus Suggestivfragen bestand. Das Ergebnis konnte man sich dann auch ausrechnen: Die Mehrheit ist für den Flughafen, er ist ein wichtiger Motor für die Region, begrenzte Nachtflüge sind wichtig usw.
Nur dumm, dass die Interviewer da ausgerechnet an den Flughafenplaner und Ausbaugegner Dieter Faulenbach da Costa geraten war. „ Ich war von den Fragestellungen begeistert, musste aber bei fast allen Antwortmöglichkeiten die Antwort verweigern, sonst hätte ich zum erwarteten opportunistischen Ergebnis beigetragen. Es ist schlimm, wenn solche Umfragen in Auftrag gegeben werden, schlimmer aber ist, dass sich Meinungsforscher zu derart manipulativen Fragestellungen und Antworten hergeben“, so seine Meinung.
Auf der Basis einer solchen Umfrage, die überwiegend aus Suggestivfragen besteht, kann keinesfalls auf ein repräsentatives Ergebnis geschlossen werden. Das Ganze ist Teil einer großen Medienkampagne, organisiert von einer umstrittenen PR-Agentur. Nach der Organisation einer Demonstration, zu der alle Mitarbeiter von Fraport und Lufthansa und selbst die Lufthansakunden aufgefordert wurden, nach der mit Beschwerden angefochtenen Rundfunkwerbung und nach der Schaltung unzähligen großflächiger Anzeigen in den Zeitungen ist dies ein weiterer verzweifelter Versuch von Fraport, das in den Keller gerutschte Image wieder aufzupolieren. Hier wird von einem mehrheitlich in öffentlicher Hand liegenden Unternehmen, das Geld zum Fenster hinausgeworfen. Das ist ein Skandal. Wenn schon, sollte man das Geld für die verzweifelten Menschen ausgeben, die in den verlärmten Einflugschneisen leben. 70 Millionen für das neue CASA-Programm sind ein Witz. Alleine für die Verlegung des Chemieunternehmens Ticona wurde mehr als das 9-fache ausgegeben.


Wer wurde denn bitte wo zu dem Thema befragt ??????
Fluggäste oder die Fraportmitarbeiter bei ihrer seltsamen ” wir sind ja so toll ”
Veranstaltung ??????
Diese Umfrage ist lachhaft.
Würde mich sehr interessieren, WO ??? die Umfrage von dimap gemacht wurde. Mit Sicherheit nicht bei FLUGLÄRMBETROFFENEN !!! Bei mir und all meinen Bekannten in Flörsheim jedenfalls NICHT.
FÜR MICH NICHT NACHVOLLZIEHBAR
Ich kann nur auf die Einsicht der RICHTER der Leipziger Gerichtsverhandlung hoffen. Wir selbst wurden bis jetzt immer nur aussen vor gelassen und haben bis jetzt noch KEIN Gehör erhalten.
Ein unbedingtes muss ist ein NACHTFLUGVERBOT von 22 – 6 Uhr. -
Die nervtötende NORDWESTLANDEBAHN M U S S wieder
g e s c h l o s s e n werden. Sie bringt einfach an erster Stelle die GESUNDHEIT in Gefahr, und vieles andere mehr…